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Kontaktdaten

Geraer Volkshochschule
‚ÄěAenne Biermann‚Äú
Talstraße 3
07545 Gera

Telefon: 0365 5525930
Fax: 0365 55259315
E-Mail: service@volkshochschule-gera.de

√Ėffnungszeiten

Montag: 9:00 ‚Äď 18:30 Uhr
Dienstag: 9:00 ‚Äď 18:30 Uhr
Mittwoch: 9:00 ‚Äď 18:30 Uhr
Donnerstag: 13:00 ‚Äď 18:30 Uhr
Freitag: geschlossen

Chronik

 

 

Am 15. Dezember 1919 genehmigte der Staatsrat Reu√ü einen Antrag des Volksrates zur Gr√ľndung einer Stiftung ‚ÄěVolkshochschule Reu√ü‚Äú. Das Jahr 1919 gilt damit als Geburtsjahr f√ľr die nunmehr √ľber neunzigj√§hrige Geschichte einer Volkshochschule in Gera. Die T√§tigkeit dieser ersten Volkshochschule umfasste damals drei S√§ulen:
die Errichtung und den Betrieb eines Volkshochschulheimes in Gera - Tinz (Internat),
die Errichtung und den Betrieb einer Freien √Ėffentlichen Landesb√ľcherei in Gera,
die Veranstaltung √∂rtlicher oder wandernder Bildungsunternehmungen.Ab 1923, nach der Aufl√∂sung des Volksstaates Reu√ü, wurde die Heimvolkshochschule Tinz vom Land Th√ľringen getragen. Am 18.03.1933, nach Hitlers Machtergreifung, wurde die Schule auf Anordnung  des Th√ľringer Ministeriums des Innern polizeilich geschlossen. Am 23.01.1946 wurde mit dem Befehl Nr. 22 die Wieder-er√∂ffnung der Volkshochschulen durch die SMAD zu einer ‚Äěstaatlichen Angelegen-heit‚Äú erkl√§rt. Auch die bereits seit dem 07.10.1945 durch private Initiativen ehe-maliger Sch√ľler arbeitende Volkshochschule Gera konnte sich den Anweisungen des Befehls Nr. 22 nicht entziehen und war somit verpflichtet, bei den zust√§ndigen Beh√∂rden einen Antrag auf Wiederer√∂ffnung zu stellen. Mit dem Befehl Nr. 262 vom 31.05.1946 wurde die endg√ľltige Genehmigung zur Volkshochschularbeit erteilt und die Volkshochschule zur Erwachsenenbildungseinrichtung erkl√§rt.
Die Geraer Volkshochschule war in der DDR Bestandteil der Abteilung Volksbildung beim Rat der Stadt und verf√ľgte √ľber kein eigenes Geb√§ude. Das Nachholen von Schulabschl√ľssen war damals Schwerpunkt der Bildungsarbeit. Mit der deutschen Einheit erfolgte eine Umorientierung in den Aufgaben und eine Angleichung der Programmstruktur an die Altbundesl√§nder.
1991 wurde die Volkshochschule kommunale Bildungseinrichtung und verf√ľgt seit 1991 √ľber ein eigenes Geb√§ude in der Talstra√üe Nr. 3. Im Zeitraum 2003/2004 bekam die GVHS den Zuschlag des Europaprojekts URBAN II. Das Projekt ist ein anerkanntes Beispiel f√ľr Altbausanierung, zukunftsweisende Technologie und Stadtbild pr√§gende Architektur. Die √ľber viele Jahrzehnte an der Fassade befindliche Blockdampfmaschine wurde durch die Installation einer Photovoltaikanlage, die umweltfreundlich Energie erzeugt und f√ľr Lehrzwecke dient, ersetzt. Die Lehr- und Lernbedingungen verbesserten sich f√ľr alle Fachbereiche durch ein erweitertes Raumangebot wie Mal- und Zeichenraum, Kreativwerkstatt, Seminar- und Tagungsraum, Lehrkabinett f√ľr erneuerbare Energien. Die Raumausstattung wurde generell durch neue Medien verbessert. Das Lehrprogramm wurde erweitert.
Der Geraer Volkshochschule wurde am 05.12.2009 auf der Grundlage eines Stadtratsbeschlusses der Name ‚ÄěAenne Biermann‚Äú verliehen.
Aenne Biermann, die einer j√ľdischen Kaufmannsfamilie entstammt, wurde durch ihre Fotografien als herausragende K√ľnstlerpers√∂nlichkeit √ľber die Stadtgrenzen von Gera be- und anerkannt. Durch den ‚ÄěAenne-Biermann-Preis f√ľr Gegenwartsfoto-grafie‚Äú, der j√§hrlich deutschlandweit ausgeschrieben wird, belebt sie noch heute die Kulturszene von Gera.
Mit der Namensgebung wollen wir das k√ľnstlerische und humanit√§re Erbe von Frau Biermann bewahren und weiter tragen. Der Name ist Verpflichtung f√ľr ein anspruchsvolles, inhaltlich breit gef√§chertes Kursangebot der GVHS, insbesondere im k√ľnstlerisch-kulturellen Bereich.

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