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Kursdetails
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211-1-0108 Jüdische Spuren in Gera - ein Stadtrundgang

Anlässlich des Themenjahres "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" und zum Jahrestag der Reichspogromnacht vom 9. / 10. November 1938 führe ich Sie zu verschiedenen Orten der wechselvollen Geschichte jüdischen Lebens in Gera: unter anderem zum Denkmal der einstigen Synagoge, zum Hauptbahnhof, wo die Deportation von jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern 1942 vollzogen wurde und auf die Sorge, wo der deutsche jüdische Hermann Tietz für sein 1882 gegründetes Warenhaus ein Kaufhaus errichten ließ und den Grundstein für den späteren Hertie-Warenhaus-Konzern legte. Doch was erinnert heute noch an jüdische Menschen in Gera? Spuren der Geschichte sind zum Beispiel der Brunnen im Dahliengarten Geras, Grabsteine auf dem Ostfriedhof oder in den Boden eingelassenen "Stolpersteine", die zum Gedenken an die Opfer der Nazizeit verlegt worden sind. Einige der bekannten jüdischen Familien wie Biermann, Halpert, Löwenstein oder Tietz haben einen großen wirtschaftlichen und kulturellen Beitrag zur Entwicklung der Stadt Gera geleistet und werden während des Stadtrundgangs näher vorgestellt.
Höchstteilnehmerzahl: 10

Termine

Datum
1. Termin am 10.11.2021
Uhrzeit
15:00 - 17:15 Uhr
Ort
Ort: Talstr. 3, GVHS